Letzten Samstag gab es in der Schanze das 17. Augustenpassagenfest. Zum Nachmittag hab ich mich dort mit der Bassistin und dem Drummer meiner Band – Dani und Simone – getroffen.
Es war ein schönes Zusammentreffen. Wir haben uns verschieden Musiker*innen angeschaut/-gehört und gemütlich ein paar Bierchen getrunken. Zum Schluss sind wir dann noch etwas durch die Straßen von gezogen bevor sich unsere Wege wieder trennten.
Natürlich hab ich auch ein paar Bilder gemacht. Klick aufs Bild zum vergrößern
Die Bilder, die ich heute zeigen möchte sind schon ein paar Tage älter. Ich erinnere mich aber noch genau an diesen Tag.
An einem Wochenende im Mai 2019 waren zwei Freundinnen aus meiner alten Heimat zu Besuch und zusammen sind wir nach Nordfriesland gefahren. Zu erst nach Sankt Peter Ording und direkt danach zum dem bekannten Leuchtturm Westerheversand – liegt ja beides nah beieinander ?
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Ich bin noch immer sehr froh darüber, hier in den Norden gezogen zu sein. Die Nähe zum Meer, die Landschaft, die lieben Menschen die ich kennenlernen durfte. Nichts davon möchte ich wieder hergeben.
Vor ein paar Wochen hatte mich Carsten gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm das Computermuseum in Visselhövede zu besuchen. Da musste ich nicht lange überlegen, ich liebe diese alte Technik ?
Womit ich allerdings nicht gerechnet habe, waren die Ausmaße dieses Museums. Es ist wirklich groß und es gibt so viel zu Endecken. So viel kann ich also schon mal sagen, ich habe noch lange nicht alles gesehen und das Museum werde ich noch öfter besuchen!
Klick aufs Bild um es voller Größe anzusehen.
Der Eintritt in das Museum ist frei und die Vereinsmitglieder sind sehr nett, sympathisch und erklären gerne. Die Technik wird liebevoll in gehegt und in stand gehalten. Das war ein schöner Ausflug!
Ende Juni bin ich nach Bremerhaven gefahren um mich dort mit Madame Aurelia zu treffen. Wir hatten uns zu einer fotografischen Erkundungstour im Stadtteil Lehe verabredet. Das war ein wirklich schöner Ausflug mit tollen Gesprächen und einem langen Spaziergang ?
Meine Reise begann in Buchholz, von wo ich mit den Zug zuerst nach Bremen und von dort aus weiter nach Bremerhaven-Lehe gefahren bin.
Am Ziel angekommen, musste ich gar nicht lange warten, da kam Aurelia auch schon an. Wir unterhielten uns kurz und machten uns dann auch gleich schon auf den Weg Richtung Süden zur Geeste an das Tidesperrwerk. Dort holte ich das erste mal die Kamera raus.
Danach ging es weiter, an der Geeste entlang Richtung Westen, wo wir dann einen Abstecher zur Eisarena, der Stadthalle und der Ortspolizeibehörde gemacht haben.
Dort gab es auch einige Gebäude aus der Kaiserzeit zu sehen. Sehr mächtige alte Backsteingebäude, von denen ich leider nicht so richtig brauchbare Fotos gemacht habe. …Ein Grund nochmal dort hin zu gehen ?
Zuletzt ging es dann wieder zurück Richtung Süden zu Geeste und dann zurück an den Bahnhof
Zurück am Bahnhof, haben wir uns dann noch auf eine Parkbank gesetzt und noch eine gute Stunde miteinander geplaudert, bis mein Zug dann gekommen ist.
Wir sind einiges gelaufen und ich hab jede menge neue Eindrücke von dieser schönen Stadt gewonnen. Es war einfach fabelhaft! …und es dauert gar nicht mehr lange, dann treffen wir uns wieder, zusammen mit dem Carsten und dem Moorknipser ?
Der gute Holger hatte ende April diesen Jahres ein richtig schönes Projekt ins Leben gerufen – die Camp Snap Tour 2025. Bei der Camp Snap handelt es sich um eine ganz simple Kamera welche stark an eine Wegwerfkamera erinnert ^^. Holger hat das aber schöner beschrieben und könnte ihr hier nachlesen.
Nun geht es darum, dass die Kamera von Teilnehmer*in zu Teilnehmer*in weiter gereicht wird. Es bleiben einem dann 7 Tage Zeit um Bilder mit dieser Kamera zu machen, bevor diese dann an die nächste Empfänger*in weiter geschickt wird. Zwei Bilder die man selbst auswählt, werden dann an Holger geschickt und er veröffentlicht diese dann hier.
In dieser Woche war ich dann an der Reihe und holte die Kamera am Montag von der Post. Gestern bin ich damit in das Pietzmoor gefahren.
Ich liebe dieses Moor einfach. Egal zu welcher Jahreszeit und Wetterlage. Als ich diese Bilder gemacht habe, hat es immer wieder geregnet, die Sonne kam ab und zu raus und es hatte ständig starken Wind. Klassisches Norddeutsches Wetter eben ? …und perfekt für die Schwarzweißbilder die ich machen wollte.
Der Weg einmal um das Moor herum sind knapp 5km und die bin ich einmal Herumspaziert. Dabei hab ich diese Bilder gemacht. Klick aufs Bild um es zu vergrößern 🙂
Ich werde mir im laufe der nächsten Tage mal Gedanken darüber machen, ob ich mir nicht auch so eine holen soll. Allerdings bin ich gerade eher der Meinung, dass die Camp Snap nichts für mich ist. Da es aber Spaß und mich auch ein wenig gefordert hat, mich noch mehr auf Motiv und Bildgestaltung zu konzentrieren, denke ich nochmal genauer darüber nach?.
Gestern Abend durfte ich im Stellwerk bei dem Konzert BOOMBASTIC 2025 drei Bands fotografieren. So eine Gelegenheit hatte ich seit längerem nicht mehr und ich hab das total vermisst!
Das Stellwerk ist eine Veranstaltungs Location im Bahnhof Hamburg-Harburg. Ich selbst hatte dort mit meiner alten Band auch schonmal einen Auftritt ? Vor dem Eingang traf ich mich mit meiner guten Freundin und Sängerin Jules. Sie kennt die Jungs von der Band The Blessed Acceleration (oder kurz TBA ?) persönlich und hatte im Vorfeld schon abgeklärt, dass ich Fotos machen durfte.
Als erstes spielte die Band Cleansweep.
Die sind ersatzweise eingesprungen, da eine Band krankheitsbedingt ausgefallen ist.
The Blessed Acceleration
Kamikazeklan
Das war ein fantastischer Abend mit sehr cooler Mucke, guten Gesprächen und jeden menge Eindrücken.
In meinem letzten Blog Post hatte ich ja berichtet, dass mir die D750 leider kaputt gegangen ist ?. Nachdem das passiert ist, bin ich erst einmal ins grübeln gekommen, ob ich mir eine neue (gebrauchte) Spiegelreflexkamera zulegen soll, oder ob mir die Z50 ausreichen würden. Immerhin habe ich für die ja auch ein FTZ – ein Adapter um die Objektive mit einem F-Bajonette an die Z50 anbringen zu können.
Mit dem Adapter versuchte ich es eine Zeitlang. Tatsächlich hatte/habe ich das Teleobjektiv, wenn es mit dabei war/ist, sowieso an der Z50 dran. Allerdings muss ich schon sagen, dass ich die Haptik der relativ kleinen Kamera, auf Dauer nicht so berauschend finde. Mir fehlt da etwas.
Die Z50 ist super dafür geeignet, diese im Alltag oder auf kleinen Ausflügen, immer mit dabei zu haben, aber wenn ich zum Fotografieren raus gehe, ins Moor, oder auf ein Konzert, etc. brauche ich etwas handfestes ?? …also musste wieder eine Spiegelreflex her.
Warum Spiegelreflex?
Es gibt verschiedene Gründe warum mir eine DSLR lieber ist als eine Spiegellose Kamera. Zum einen wäre da der Punkt, dass ich ständig Sensorflecken auf meinen Bildern hatte.
Ist ja auch klar, sobald das Objektiv runter genommen wird, liegt der Sensor frei und kleine Staubpartikel sind schnell eingefangen. Bei einer DSLR ist im Normalfall immer ein Spiegel vor dem Sensor, wenn das Objektiv getauscht wird. Das macht eine DSLR dahingehend schonmal etwas unempfindlicher.
Ein weiterer und naheliegender Grund für eine DSLR: ich wollte wieder eine Kamera mit einem F-Mount. Ich hab ein paar richtig schöne/gute Objektive in meiner Apotheke und ich habe keine Lust dazu, diese zu verkaufen und neue anzuschaffen. Zumal die Linsen mit Z-Mount deutlich teurer sind. Klar mit einem Adapter könnte ich auch das ganze Glas verwenden, aber darauf hab ich auch keine Lust ?
Und welche Kamera ist es geworden?
Okay, rhetorische Frage, der Titel des Beitrags verrät es ja schon ? Es ist die D7500 geworden – der kleine Bruder der D750.
Von den Maßen ist diese Kamera nur geringfügig kleiner, aber sie hat auch einen kleineren Sensor.
Nachdem ich mir erst den Kopf darüber zerbrochen habe, ob eine neue Kamera her soll, hab ich mir nochmal den Kopf darüber zerbrochen, ob es eine Vollformat oder eine APS-C Kamera werden soll. Ich hab mich dann tatsächlich für eine APS-C Kamera entschieden.
Da ich sowieso eher im Telebereich unterwegs bin, hat das für mich etwas mehr Sinn ergeben, eine Nummer kleiner zu nehmen. Den Nachteil, dass das Rauschverhalten bei kleiner Sensorfläche etwas schlechter ist, spüre ich nicht.
Zum Schluss noch ein paar Bilder (vom 07.09.2024)
Nachdem die Kamera mit der Post angekommen ist, bin ich sofort damit ins Pietzmoor gefahren, um ein paar Fotos damit zu machen.
Letztes Jahr im Sommer bin ich mit meinem Kumpel Andi nach Wismar gefahren. Es war ein Sonntag und wir hatten uns am Morgen in Harburg getroffen. Von dort aus sind wir erst mal zum Hauptbahnhof und dann weiter über Lübeck nach Wismar.
Allein die Reise mit dem Deutschlandticket war schon ein kleines Abenteuer, denn die Bahnstrecke von Hamburg nach Schwerin war gesperrt. Also gab es dementsprechend mehr Fahrgäste. Aber es hatte alles relativ gut geklappt. Was etwas nervig war, waren ein paar andere Mitreisende die sich sehr daneben benommen hatten.
In Wismar angekommen, sind wir vom Bahnhof direkt Richtung Innenstadt gelaufen und ich hatte versucht die ersten Bilder zu machen – ich hatte die D750 mitgenommen. Während sie Anfangs meistens noch normal auslöste, wurde es im laufe der Zeit immer schwieriger, Fotos damit zu machen. Irgendwann hatte sie dann gar nichts mehr gemacht 🙁
Nun gut, wir wollten uns die Stadt ansehen und haben teilweise zu Fuß und auch mit dem Bus, verschiedene Ecken angepeilt.
Von den Bildern die es auf die Speicherkarte geschafft haben sind auf jeden Fall ein paar dabei die ich gerne zeigen möchte.
Nachdem wir zum Nachmittag/Abend hin irgendwann keine Lust mehr hatten, durch die Stadt zu Wandern, sind wir wieder zum Bahnhof und von dort zurück nach Hamburg.
Zwischen Wismar und Lübeck war die Bahn so voll, dass wir eng aneinander gedrückt Stehen mussten 😀 Das war etwas anstrengend, aber die Fahrt von Lübeck zurück war dann wieder relativ entspannt.
Am nächsten Tag habe ich mir dann die Kamera nochmal genauer angeschaut und irgendwann mal festgestellt, dass auch keine Speicherkarte mehr von ihr erkannt wird. Tjoa und eine Reparatur hätte ca. 500€ gekostet genau so viel wie ich für das gebrachte Teil 2022 ausgegeben hatte. Also durfte sie in den Wohlverdienten Ruhestand gehen. Ich hatte sie zwar nicht lange, aber sie hat einiges mitgemacht und ist auch mal von einer Fellpfote den Schrank hinunter geworfen worden x.x
Letztes Jahr im Sommer hab ich einen Ausflug nach Bremerhaven gemacht und mich dort mit das erste mal persönlich mit Aurelia getroffen. Es war ein richtig schöner Tag und für mich auch das erste mal, dass ich diese schöne Stadt besuchte.
Für mich ging die Reise am Morgen los und als erstes fuhr ich mit dem Auto nach Buchholz zum Bahnhof. Da ich etwas zu früh dort war, hatte ich die Gelegenheit genutzt um die ersten Bilder zu machen. Zugegeben, ich hab ein Fable für Bahnhöfe, Gleise und (Hochspannungs-)Masten, also kam ich dort voll auf meine kosten.
Irgendwann kam dann endlich mein Zug und mit dem fuhr ich nach Bremen, stieg dort um und war dann zur Mittagszeit in Bremerhaven.
Da ich viel zu früh angekommen bin, konnte ich mich ein wenig aklimatisieren und hab am Bahnhofsvorplatz weiter fotografiert. Die Sonne schien hell und das Vordach hat schöne Schatten geworfen und in den Fensterscheiben gab es nette Spiegelungen.
Als Aurelia am vereinbarten Treffpunkt erschienen ist, hatten wir uns das erst mal „kennengelernt“. Naja, wir kannten uns zu dem Zeitpunkt schon, aber wir hatten bis dahin nur über Mastodon Kontakt, also war das schon etwas besonderes, dass wir uns endlich mal persönlich begegnet sind ☺️
Wir zogen los in Richtung Havenwelten, immer schön zum Wasser hin ?. Sie erzählte und erklärte mir vieles über die Stadt und die Orte an denen wir vorbei gingen und natürlich hatten wir auch einige Fotos gemacht.
Es war so ein schöner Tag mit guten Gesprächen und am Ende begleitete mich Aurelia noch zurück zum Bahnhof. Auf dem Weg dort hin hatten wir auch schon ausgemacht, was sie mir beim nächsten mal zeigen möchte. Darauf bin ich sehr gespannt ?
Letzte Woche Sonntag hatte ich mich spontan mit Wollmops verabredet, um auf gemeinsame Fototour um den Bramfelder See in Hamburg zu gehen.
Zugegeben, ich hatte mir einige Motive vorgenommen, dennen ich normalerweise nicht so viel Beachtung schenke, aber es hat richtig Spaß gemacht – auch wenn ich nur mit meinem 70-300mm unterwegs war 😀
So richtig nah bin ich also nur dann ans Federvieh gekommen, wenn sich dieses an mich herangetraut hatte 😛 Ich denke es hat mich aber auch ein Stück weiter gebracht, mich mal mit anderen Motiven zu beschäftigen.
Das Wetter war wunderbar und für mich war es sogar angenehm im T-Shirt herum zu laufen. Wir hatten schöne Gespräche, eine fabelhafte Zeit und am Ende waren wir uns einig, dass wir das unbedingt wiederholen sollten 🙂