Draußen hat es zu Regnen begonnen und der einst so schöne Schnee beginnt zu schmelzen. Ja, etwas wehmütig schau ich zurück auf die letzte Woche.
Das Wetter hat mir zwar hier und da ganz schön die Suppe versalzen, aber trotzdem finde ich es schade, dass die Winterpracht gerade als Matsch in einem Rinnsal endet ?
Gestern hatte ich ja schon die Bilder gezeigt, die ich mit der Camp Sanp gemacht hatte. Ich bin aber auch mit einer zweiten Kamera los gezogen. Getreu dem Motto, haben ist besser als brauchen ? …und das war gut so!
In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte die Kälte nochmal richtig angezogen. Schönste Nebelschwaden suchten sich ihren Weg durch die spärlich beleuchteten Straßen. Für mich war klar, dass wird großartiger Sonnenaufgang.
Also bin ich gar nicht richtig schlafen gegangen und bin beim ersten Anzeichen vom Morgenlicht mit der Camp Snap und der Z50 los gezogen.
Schnell kam da die Ernüchterung: nichts vom Nebel ist mehr da und alles sieht irgendwie grau aus. Leichte Frustration machte sich breit und so ging es zügig zurück ins warme.
Nachdem ich mir eine Tasse Kaffee gegönnt hatte und nach draußen blickte, hab ich mich leicht verarscht gefühlt, denn da zog er wieder auf, der Nebel ?
Also schnell wieder in die Klamotten rein, den Kaffee gestürzt und wieder raus in die Kälte. Den Rest der Geschichte, können die Bilder erzählen. Klick aufs Bild um es zu vergrössern
Zwischendurch kam es mir etwas bescheuert vor, mit zwei Kameras durch die Gegend zu stapfen, zumal beide (umgerechent auf Vollformat) eine sehr ähnliche Brennweite haben. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Bilder sehr ähneln.
Allerdings bin ich sehr froh darüber, denn diese Gelegenheit, die sich mir geboten hatte, war außergewöhnlich und mit einer anderen Brennweite hätte ich das nicht so einfangen können.
Bereits im letzten Jahr hatte der gute Holger seine Camp Snap auf große Reise geschickt und damit sind jede Menge schöne Fotos entstanden ?
Meine Bilder die ich mit dieser Knipse gemacht habe, kannst Du hier sehen ? Aber auch die anderen Teilnehmer*innen habe richtig schöne Bilder gemacht und Holger hat diese auf seiner Website veröffentlicht. Die können hier betrachtet werden
Die Idee hinter dem Projekt ist so einfach wie sie schön ist. Jede*r Teilnehmer*in bekommt die Cam zugeschickt und darf eine Woche damit Bilder machen. Im Anschluss wird die Kamera zum nächsten Fotomenschen weiter geschickt.
Was mit der Camp Snap begonnen hat, geht seit Anfang des Jahres mit der Camp Snap Pro weiter ? Die eingereichten Bilder sind hier zu finden.
Vorletzte Woche hatte mir Holger schon geschrieben, dass die Kamera auf dem Weg zu mir sei und gestern Vormittag war die perfekte Gelegenheit mit der Kamera Richtung Wald los zu ziehen.
Nachdem sich die Cam, noch etwas im Rucksack akklimatisieren durfte, hab ich die Bilder runter gezogen und sie direkt wieder eingepackt. Nun macht sie sich auf den Weg zum nächsten Abenteuer ?
Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an Holger, dafür, dass er das organisiert und seine Kamera dafür zur Verfügung stellt!
So, die Feiertage sind vorbei (bei uns zumindest??) und ihr seid hoffentlich gut in das neue Jahr rüber gekommen?
Ich liebe ja Schnee und die letzten Tage ist hier ganz schön was runter gekommen ? Also bin ich heute mit der Kamera los gezogen und hab ein paar Impressionen eingefangen.
Dafür bin ich an den Rand des Dorfes, Richtung Wald spaziert und irgendwie sind der Großteil der heutigen Bilder hochkant geworden ?
Die schönsten vier von heute, möchte ich nun auch Zeigen. Klick aufs Bild zum vergrößern
Ich bin gespannt, wie lange wir das vergnügen haben werden. Morgen, wenn alles wie geplant läuft, bekomme ich eine Gastkamera mit der Post geliefert und dafür wäre der Schnee dazu ganz chick ?
Moin, letzten Sonntag, nach einer langen Zeit vor dem Rechner, hab ich mir Spontan die Kamera geschnappt und bin damit vors Dorf an den Waldrand spaziert.
Über die Weihnachtszeit saß ich viel am Rechner und hab gebastelt, da kam es gerade recht, dass sich die Sonne gezeigt hatte.
Im Schatten des Waldes, ist der Raureif, der sich in der Nacht davor gebildet hatte, zum Spender schönsten Nebels geworden ? …und das Spiel aus Licht, Schatten, Wald und Nebel hat schöne Bilder gegeben.
Klick aufs Bild zum vergrößern.
Am Ende des Jahres und die guten Vorsätze
Das Jahr welches heute nun zu ende Geht, war für mich persönlich sehr Kontrastreich. Es lief an mancher Stelle echt nicht gut, aber die positiven Erlebnisse überwiegen und ich bin sehr zufrieden.
Mein guter Vorsatz aus dem letzten Jahr, mehr zu fotografieren hab ich erfüllt. Ich hab auch etwas mehr gebloggt. Da lässt sich aber noch was raus holen ?
Ein paar Beiträge für mein Fotologbuch sind noch in der Pipeline und Stück für Stück werde ich diese in den kommenden Tage fertigstellen. Dafür müssen auch noch einige Bilder Entwickelt werden.
So nun aber genug sinniert, heute steht noch einiges an und nun wünsche ich dir zum Abschluss, einen guten Rutsch in das neue Jahr ?✨
Egal wo hin man schaut, der Trend zurück zum analogen ist in den letzten Jahren immer größer geworden und zugegebenermaßen, bin ich selbst auch nicht davon abgeneigt. Es gibt einige gute Gründe warum das sinnvoll sein kann – und das nicht nur in Bezug auf die Fotografie.
Als ich vor gut 18 Jahren angefangen habe E-Gitarre zu lernen, habe ich auch sofort versucht mir einen eigenen Verstärker zu bauen, Bei den ersten Recherchen bin ich sofort auf die Frage gestoßen: Transistor oder Röhre? Lange hab ich nicht verstanden warum eigentlich ein Röhrenverstärker besser klingen soll.
Im laufe meines Elektrotechnikstudiums hab ich nach und nach begriffen, warum das so ist. Spannend dabei ist, dass der Effekt welcher dafür verantwortlich ist, nicht nur für Audiosignale gilt, sondern auch Bildsignale. Das empfinden für Harmonie, ist einheitlich in der Natur und betrifft alle Sinnesorgane. Das hat etwas mit den Oberwellen zu tun, die entstehen, wenn Signale verzerrt werden. Technischer soll es an dieser Stelle aber nicht werden. Was ich eigentlich damit sagen möchte, es gibt auch eine rationale Erklärung, die sich naturwissenschaftlich begründen lässt.
Es gibt noch dutzende weitere Gründe warum Plattenspieler, Röhrenverstärker (auch im HiFi-Bereich) und Analogkameras sich einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. Seien sie objektiv oder subjektiv, viele haben ihre Daseinsberechtigung. Wenn ich zuhause eine Schallplatte auflege, ist es für mich etwas besonderes, nicht einfach stumpfer Konsum. Die Musik tritt in den Vordergrund. So ähnlich hatte ich mir das auch gewünscht, als ich mir meine erste Analogkamera zugelegt hatte – eine Pentax ME. An die bin ich für ein paar Kröten über Kleinanzeigen ran gekommen. Der Verkäufer hatte auch einige objektive dazu gelegt und ich war glücklich.
Allerdings ist der Effekt, den ich mir dadurch erhofft hatte leider ausgeblieben. Vielmehr war es Stress, anstatt Entspannung ? Der Transport des Filmes, war bei der Kamera irgendwie nicht ganz sauber und so kam es häufig vor, dass sich der Film beim aufziehen verziehte oder sich nicht mehr aufwickeln ließ. Von den 10 Filmen die ich damit belichtet hatte, konnte ich nur 3 Stück entwickeln lassen. Das hatte zur folge, dass ich das Fotografieren auf Film erst mal sein lies.
Es gibt auch ein paar weitere Punkte, warum die Analogfotografie für mich eher ungeeignet ist.
Durch das Entwickeln der Bilder – egal ob analog oder digital – gebe ich meinen Bildern genau diese Stimmung, die ich damit erreichen möchte – Kontraste, Licht und Farbe. Klar könnte ich den Film auch selber entwickeln, aber das ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand. Nicht nur das Entwickeln selber, sondern auch der Umgang mit den Chemikalien und den ganzen Kram der dafür noch benötigt wird. In Schwarzweiß ist dieser zwar auch relativ überschaubar, aber ich möchte eigentlich auch in Farbe fotografieren.
Ein weiterer Punkt der mich bei der Analogfotografie stört ist das analoge an und für sich. An sehr vielen Stellen in meinem Leben, hab ich „auf digital“ umgestellt. Privat und auf meiner Arbeit verwende ich nur noch ganz selten Papier. Auch wenn ich ein gutes Gedächtnis habe, notiere ich mir viele Details, schreibe Tagebuch und lege alles gut sortiert ab. Genau so auch meine Bilder. Das mag sich womöglich nach Kontrollzwang anhören, aber es hat viel mehr damit was zu tun, dass ich es einfach nicht mag, wenn ich mich so viel Papier, Ordner oder andere Gegenstände kümmern muss. Ich finde, das kostet zu viel Energie und Lebenszeit ^^.
Hier dazu noch der Hinweis, das ist meine Meinung und Einstellung die ich für mich gefunden habe. Sie ist auch nicht völlig in Stein gemeißelt und meine Ansichten entwickeln bzw. differenzieren sich im laufe der Zeit. Genau so wie ich beim Schreiben von Songtexten, dann doch wieder auf Stift und Papier zurückgreife, möchte ich die Analogfotografie nicht völlig ausblenden. Die Passende Kamera dafür hab ich auch schon. Vor einiger Zeit hat mir mein Vater seine Chinon CS-4 zusammen mit einigen Objektiven vermacht und mit dieser möchte ich das jetzt nochmal versuchen. Einen Film hab ich auch noch hier herum liegen – ein Kodak Gold dessen Haltbarkeit Anfang des Jahres abgelaufen ist :D.
Zum Abschluss noch ein paar Bilder, die ich 2021 an einem schönen und sonnigen Herbsttag mit der Pentax gemacht habe, als ich mit meiner Band einen Sonntagsausflug in den Sachsenwald gemacht habe.
Moin, tja, da habe ich mir wohl mein Blog zerschossen und es nicht bemerkt. Das automatische Backup hat den (noch) gesunden Stand überschrieben und nun stand ich da ^^.
Es ist zum Glück nicht alles weg, da ich meine Beträge immer erst ofline in meinem LogSeq geschrieben habe. Die wichtigsten Beiträge kann ich also wieder herstellen. Dauert aber ein Moment.
Da ich nun eine viel bessere Vorstellung darüber habe, was und wie ich Inhalte veröffentlichen möchte, kam mir dieser Crash eigentlich nicht ganz ungelegen. Klar es ist nervig, wenn so etwas passiert und es kostet Zeit, das wieder alles so einzurichten, wie es sein soll, aber jetzt kann ich ganz einfach mit einem leeren Blatt Papier loslegen.
Die Website sieht jetzt gerade noch etwas rudimentär aus und es fehlen noch einige Kleinigkeiten, das wird dann Stück für Stück angepasst.
Der letzte Beitrag lag schon ein paar Monate zurück, das war dem Geschuldet, dass ich mein Leben einmal auf links gezogen habe (im positiven) und dazu auch sehr viel mit meiner Arbeit als Ingenieur und Musiker verbracht habe. Nun setzt sich das so langsam wieder, die neuen Routinen haben ihren festen Platz bekommen und die alten bekommen wieder ihre Aufmerksamkeit.
In den kommenden Beiträgen, werde ich ein kleinen Mischmasch, mit Bildern die schon etwas älter sind und aktuellen. Und als erstes möchte ich mit ein paar Bildern vom 10. Februar 2024 anfangen. Diese sind an einem nassen, nebligen Vormittag entstanden.