Autor: Michael

  • Zum Feierabend unterwegs in Hamburg

    Zum Feierabend unterwegs in Hamburg

    Vergangen Montag war ich unterwegs. Ich hatte einen Besprechungstermin bei meiner Stammtätowiererin und dafür musste ich nach St.Pauli. Der Termin war um 16:30 Uhr und ich hab extra früh Feierabend gemacht, damit ich auch Zeit zum Fotografieren habe. Gegen 13 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Harburg, wo ich dann vom Auto auf die S-Bahn umgestiegen bin. Mit der fuhr ich dann bis zur Haltestelle Sternschanze und von dort aus ging es dann zu Fuß in Richtung Feldstraße.

    Ganz nebenbei, hier noch eine Empfehlung für richtig gute Falafel im Brot und andere leckere Spezialitäten – das Azeitona in der Beckstraße.

    Nachdem mein Besprechungstermin bei meiner Tätowiererin erfolgreich war, machte ich mich auf direktem Weg zur U-Feldstraße um aus der Innenstadt und den vielen Menschen die Feierabend machten, zu flüchten ^^.

    Da ich aber noch lust zu Fotografieren hatte, bin ich auf dem Weg zurück nach Harburg bei der Station Elbbrücken ausgestiegen, wo ich mich als erstes auf einer Sitzbank niederließ um das Geschehen auf mich wirken zu lassen. Die Sonne war so langsam am Untergehen, aber noch ziemlich kräftig. Durch das Harte Licht, die vielen Metalstreben und Fensterscheiben, wurde spannende Schattenbilder auf den Boden gezeichnet.

    Dieser Bahnhof ist zum Fotografieren einfach klasse und ich gehe immer wieder gerne dort hin. Egal zu welchem Wetter und zu welcher Zeit, es gibt dort immer etwas zu Entdecken.

    In der Zeit, die ich dort verbracht habe, hatte ich auch die Gelegenheit genutzt um mir Gedanken über meine Fotografie und diesen Fotoblog zu machen.

    In der ersten Version dieses Blogs, hatte ich eine bestimmte Schriftart ausgesucht – FreeMono – welche ich dann auch in meinem Logo verwendet habe.

    Ich hätte gerne, dass die Schriftart, die einer Schreibmaschine ähnelt. Dazu hatte ich mir auch noch überlegt, ob ich nicht eine eigene Schriftart entwerfen könnte. Reizen würde mich das auf jeden Fall. Ich habe zwar schon ein paar Schriftarten entworfen, aber noch nie zu Ende gebracht. Vielleicht habe ich ja mal die Muse dazu das in Angriff zu nehmen, aber momentan reichen meine Ressourcen nicht dafür. Also werde ich mich mal auf die Suche machen, ob ich ein Schriftsatz finde, welcher mir gefällt oder ich verwende einfach wieder FreeMono ^^

    In Bezug auf diesen Blog hatte ich mir auch einige Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Bilder in dazugehörigen Beiträgen einbinden soll. Es gibt viele Tolle Galerie-Plugins für WordPress. Da werde ich mir mal ein paar anschauen. Was den Punkt angeht, bin ein gebranntes Kind, da ich mal ein Plugin wieder deinstallieren musste, mussten auch etlich Beiträge nachbearbeitet werden, also muss die Entscheidung für ein Plugin gut überlegt werden. Jüngster Auslöser, mich damit nochmal zu beschäftigen, war übrigens der letzte Beitrag von Madame Aurelia mit ihren tollen Bildern aus dem Moor. Schaut da gerne auch mal rein -> https://wenigreichtauch.de/das-moor-im-juli/

    Zu den Gedanken über meine Fotografie, die ich mir gemacht hatte, kann ich noch nicht allzu viel schreiben, da diese noch nicht ganz vollständig sind. Zur passenden Gelegenheit, werde ich nochmal darüber berichten.

  • Gedanken zur Analogfotografie

    Gedanken zur Analogfotografie

    Egal wo hin man schaut, der Trend zurück zum analogen ist in den letzten Jahren immer größer geworden und zugegebenermaßen, bin ich selbst auch nicht davon abgeneigt. Es gibt einige gute Gründe warum das sinnvoll sein kann – und das nicht nur in Bezug auf die Fotografie.

    Als ich vor gut 18 Jahren angefangen habe E-Gitarre zu lernen, habe ich auch sofort versucht mir einen eigenen Verstärker zu bauen, Bei den ersten Recherchen bin ich sofort auf die Frage gestoßen: Transistor oder Röhre? Lange hab ich nicht verstanden warum eigentlich ein Röhrenverstärker besser klingen soll.

    Im laufe meines Elektrotechnikstudiums hab ich nach und nach begriffen, warum das so ist. Spannend dabei ist, dass der Effekt welcher dafür verantwortlich ist, nicht nur für Audiosignale gilt, sondern auch Bildsignale. Das empfinden für Harmonie, ist einheitlich in der Natur und betrifft alle Sinnesorgane. Das hat etwas mit den Oberwellen zu tun, die entstehen, wenn Signale verzerrt werden. Technischer soll es an dieser Stelle aber nicht werden. Was ich eigentlich damit sagen möchte, es gibt auch eine rationale Erklärung, die sich naturwissenschaftlich begründen lässt.

    Es gibt noch dutzende weitere Gründe warum Plattenspieler, Röhrenverstärker (auch im HiFi-Bereich) und Analogkameras sich einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. Seien sie objektiv oder subjektiv, viele haben ihre Daseinsberechtigung. Wenn ich zuhause eine Schallplatte auflege, ist es für mich etwas besonderes, nicht einfach stumpfer Konsum. Die Musik tritt in den Vordergrund. So ähnlich hatte ich mir das auch gewünscht, als ich mir meine erste Analogkamera zugelegt hatte – eine Pentax ME. An die bin ich für ein paar Kröten über Kleinanzeigen ran gekommen. Der Verkäufer hatte auch einige objektive dazu gelegt und ich war glücklich.

    Allerdings ist der Effekt, den ich mir dadurch erhofft hatte leider ausgeblieben. Vielmehr war es Stress, anstatt Entspannung ? Der Transport des Filmes, war bei der Kamera irgendwie nicht ganz sauber und so kam es häufig vor, dass sich der Film beim aufziehen verziehte oder sich nicht mehr aufwickeln ließ. Von den 10 Filmen die ich damit belichtet hatte, konnte ich nur 3 Stück entwickeln lassen. Das hatte zur folge, dass ich das Fotografieren auf Film erst mal sein lies.

    Es gibt auch ein paar weitere Punkte, warum die Analogfotografie für mich eher ungeeignet ist.

    Durch das Entwickeln der Bilder – egal ob analog oder digital – gebe ich meinen Bildern genau diese Stimmung, die ich damit erreichen möchte – Kontraste, Licht und Farbe. Klar könnte ich den Film auch selber entwickeln, aber das ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand. Nicht nur das Entwickeln selber, sondern auch der Umgang mit den Chemikalien und den ganzen Kram der dafür noch benötigt wird. In Schwarzweiß ist dieser zwar auch relativ überschaubar, aber ich möchte eigentlich auch in Farbe fotografieren.

    Ein weiterer Punkt der mich bei der Analogfotografie stört ist das analoge an und für sich. An sehr vielen Stellen in meinem Leben, hab ich „auf digital“ umgestellt. Privat und auf meiner Arbeit verwende ich nur noch ganz selten Papier. Auch wenn ich ein gutes Gedächtnis habe, notiere ich mir viele Details, schreibe Tagebuch und lege alles gut sortiert ab. Genau so auch meine Bilder. Das mag sich womöglich nach Kontrollzwang anhören, aber es hat viel mehr damit was zu tun, dass ich es einfach nicht mag, wenn ich mich so viel Papier, Ordner oder andere Gegenstände kümmern muss. Ich finde, das kostet zu viel Energie und Lebenszeit ^^.

    Hier dazu noch der Hinweis, das ist meine Meinung und Einstellung die ich für mich gefunden habe. Sie ist auch nicht völlig in Stein gemeißelt und meine Ansichten entwickeln bzw. differenzieren sich im laufe der Zeit. Genau so wie ich beim Schreiben von Songtexten, dann doch wieder auf Stift und Papier zurückgreife, möchte ich die Analogfotografie nicht völlig ausblenden. Die Passende Kamera dafür hab ich auch schon. Vor einiger Zeit hat mir mein Vater seine Chinon CS-4 zusammen mit einigen Objektiven vermacht und mit dieser möchte ich das jetzt nochmal versuchen. Einen Film hab ich auch noch hier herum liegen – ein Kodak Gold dessen Haltbarkeit Anfang des Jahres abgelaufen ist :D.

    Zum Abschluss noch ein paar Bilder, die ich 2021 an einem schönen und sonnigen Herbsttag mit der Pentax gemacht habe, als ich mit meiner Band einen Sonntagsausflug in den Sachsenwald gemacht habe.

  • Tamron SP 35mm F1.8

    Tamron SP 35mm F1.8

    Es war nicht mein erstes Objektiv mit fester Brennweite, aber mit ihm hat es begonnen, dass ich ein großer Fan von Festbrennweitenobjektiven wurde. Da ich eine Zeit lang nur dieses Objektiv verwendet habe, war es auch maßgeblich an der Namensgebung dieses Fotoblogs beteiligt 😀

    Hier das Tamron SP 35 mm F1.8 Di VC USD an der D5300

    Da dieser Enthusiasmus, nur dieses Objektiv zu verwenden, wieder verflogen ist, hab ich immer mal wieder den Gedanken, den Blog umzubenennen. Das kommt so typischerweise alle sechs Monate vor und jedes mal muss ich der Versuchung widerstehen ^^. Aber was ist schon ein Name, ich mag ihn und er soll auch bleiben!


    Um einen Beitrag wie diesen zu schreiben, brauche ich immer eine gewisse Zeit und während ich darüber nachgedacht hatte, was ich schreiben soll, ist die Lust, mit dem Objektiv raus zu gehen auf einmal riesengroß 😀
    Mal sehen wie heute Abend das Wetter ist, dann werde ich nochmal vor die Tür gehen. Zunächst aber noch ein paar Bilder aus dem Archiv, die ich mit dem Objekitv gemacht habe.

  • Die Nikon Z50 und das Meike 50mm

    Die Nikon Z50 und das Meike 50mm

    Eine Kamera die immer dabei sein darf. Das war mein Gedanke, als ich mir die Z50 zugelegt hatte. Ehrlich gesagt, hätte ich mir diese Kamera nicht gekauft, wenn ich nicht sehr günstig an sie herangekommen wäre ^^

    Diese hat eine Frau aus Osnabrück verkauft. Sie hatte die Kamera bei Ebay-Kleinanzeigen reingestellt und angegeben, dass diese neuwertig sei, kaum Auslösungen hat und sie das Interesse an der Fotografie schnell wieder verloren hatte.

    Das kam mir schon etwas merkwürdig vor, aber ihr Benutzerprofil sah unauffällig aus – gute Bewertungen von anderen Nutzern und schon sehr lange angemeldet. Trotzdem war ich etwas misstrauisch, da die Z50 inkl. Objektiv für gerade mal 300€ angeboten wurde. Neu kostet das Stück über 1000€ und auf dem Gebrauchtmarkt findet man sie kaum unterhalb von 600€

    Ich hab die Frau angeschrieben und gefragt, ob ich mir die Kamera persönlich anschauen dürfte und sie hatte zugestimmt. Also hab ich mich am nächsten Morgen – das war ein Sonntag – in aller frühe auf den Weg nach Osnabrück gemacht. Vorsichtshalber, hab ich auch noch die andere Kamera eingepackt. Sollte sich der Verkauf als Nullnummer herausstellen, hätte ich wenigstens mir noch eine Location zum fotografieren raus gesucht.

    Dort angekommen, hab ich mir die Kamera sehr genau angesehen und auch ein paar Fotos geschossen. Diese hab ich mir dann am Laptop, den ich auch mit dabei hatte, genauer angesehen. auch die EXIF-Daten habe ich ausgelesen und genauer angeschaut. Darin kann man sehen, das wie vielte Foto das war, dass die Kamera gemacht hatte. Das geht relativ einfach. Am Ende des Beitrags habe ich eine kurze Anleitung, wie ich das unter Debian mache.

    Die Frau hatte nichts falsches erzählt, die Kamera hatte zu dem Zeitpunkt gerade mal 200 Auslösungen gemacht und war in einem einwandfreiem Zustand. Auch die Bilder, die ich zum Test gemacht hatte, waren unauffällig. Keine Toten Pixel oder ähnliches. Also durfte die Z50 mit zu mir nach hause.

    Über die Kamera war ich happy, nur von dem Objektiv, ein 16-50mm, welches mit verkauft wurde, war ich etwas enttäuscht. Es ist super Kompakt, sodass die Kamera, problemlos immer dabei sein konnte, aber die Haptik fand ich furchtbar und das Fotografieren hat damit keinen Spaß gemacht. Also hab ich das Objektiv wieder verkauft und dafür noch 160€ bekommen. Also hab ich für eine quasi nagelneue Kamera 140€ ausgegeben ^^

    Als Ersatz habe ich mir ein 50mm Objektiv von Meike besorgt. Da es keinerlei Elektronik besitzt, ist das Teil recht günstig zu haben. Für 50€ hab ich das einem älteren Herren aus Bremen abgekauft. Das mit dem Objektiv, alles von Hand eingestellt werden muss (Fokus und Blende), stört mich absolut nicht. Im gegenteil, es hat mich weiter gebracht. Das Fokusieren klappt mittlerweile richtig gut und schnell und das ich die Blende von einstellen muss, während ich durch den Sucher schaue, hat bei mir für ein riesigen aha-Effekt geführt.

    Welche Blende eingestellt ist, kann nur von der der Skala, auf dem Objektiv abgelesen werden. Dadurch hab ich so richtig gelernt mit der Blende zu arbeiten. Bis dahin kannte ich eigentlich nur „die wichtigsten“ Blendeneinstellungen – also ganz auf bei Details, Blende 8 bei Landschaften und ganz zu, wenn es zu hell war ^^.

    Die ersten zwei drei Monate, hab ich mit der Kamera allerdings nicht viel gemacht. Viel geknippst, hauptsächlich in der Mittagspause, aber gezielt damit wohin zu gehen, das blieb erst mal aus. Die Hürde, an einen Ort zum Fotografieren zu gehen und nur eine Brennweite zur Verfügung zu haben, war mir zu groß. Doch eines Sonntag nachmittag hab ich mich aufgerafft und bin damit in das Pietzmoor gefahren.

    Da ich dort schon öfter war, machte ich mir nicht so viele Gedanken darüber, „aber was ist wenn ich nicht das passende Objektiv dabei habe“. Und genau das war eine gute Entscheidung die mich ebenfalls weiter gebracht hatte und den „was wäre wenn Modus“ zu verlassen.

    Nun aber genug gefaselt und zeit für Bilder, die ich an dem Tag gemacht habe.


    Zum Schluss möchte ich noch zeigen wie mithilfe von exiftool die Exif-Daten von einem Foto ausgelesen werden können und wie man darin erkennt, wie viele Auslösungen eine Kamera schon gemacht hatte.

    • Unter Debian öffne ich hierzu ein Terminal.
    • Wechsle in das Verzeichnis, indem das Bild gespeichert ist. Bei mir war das z.B. unter /home/michael/Bilder/2023-04-16
    • Dann führe ich exiftool aus um und gebe dem Programm den Dateinamen des Bildes mit
    $ cd /home/michael/Bilder/2023-04-16
    $ exiftool 2023-04-16_12-10-16.jpg

    Das Programm spuckt dann alle Exif-Daten aus. Aus dieser liste muss dann nach dem Parameter Shutter Count und Mechanical Shutter Count gesucht werden. Das geht leicht wenn, man die Ausgabe von exiftool „piped“ und mit dem Programm grep nach Shutter sucht. Das sieht dann beispielsweise so aus.

    $ exiftool 2023-04-16_12-10-16.jpg | grep Shutter
    
    Shutter Mode                    : Auto (Mechanical)
    Mechanical Shutter Count        : 572
    ISO Auto Shutter Time           : Auto
    Shutter Release Button AE-L     : Off
    Shutter Type                    : Auto
    Extended Shutter Speeds         : Off
    Flash Shutter Speed             : 1/60 s
    Assign Movie Record Button      : Shutter/Aperture Lock
    Shutter Count                   : 618
    Shutter Speed                   : 1/800
    

    Die Kamera hatte zu dem Zeitpunkt insgesammt 618 Auslösungen und davon waren 572 mit dem Mechanischen Auslöser gemacht worden. Unter Windows oder MAC OS lässt sich das mit Sicherheit auf ähnliche weiße bewerkstelligen, allerdings hab ich mit diesen Betriebssystem nicht so viel Erfahrung. Ich vermute mal es wird auch ähnliche Programme mit einer Benutzeroberfläche geben, falls das Arbeiten mit dem Terminal nicht so leicht von der Hand geht.

    Wenn Du fragen hast, stelle diese gerne in die Kommentare, vielleicht kann ich helfen.

  • Nikon D750

    Nikon D750

    Als ich Ende 2019, kurz vor Beginn der Corona-Pandemie angefangen hatte vermehrt auf Konzerten zu fotografieren, habe ich relativ schnell bemerkt, dass es mit der D5300 relativ schwierig ist, bei dunklen Lichtverhältnissen, mit sich schnell bewegenden Motiven, brauchbare Bilder zu machen. Ein*e Musiker*in hält ja selten still auf der Bühne ?

    Deshalb ist es bei Konzerten notwendig mit hohen ISO Einstellungen (> 800) zu fotografieren, um nicht total verschwommene Bilder zu bekommen. Da stößt die etwas in die Jahre gekommene Kamera an ihre Grenzen, da sie bei höheren ISO Einstellungen anfängt stark zu rauschen.

    Naja, als die Pandemie so voll im Gange war, hatte sich das mit der Konzertfotografie, sowieso erst einmal erledigt und so blieb ich der D5300 noch ein paar Jahre treu.

    In meinem Beitrag zu meiner D5300 hatte ich ja bereits erwähnt, dass ich mein Kameraequipment vorrangig gebraucht kaufe. Durch „Zufall“ ?, habe ich dann auf EBay Kleinanzeigen gesehen, dass ein Mann aus Hamburg eine D750 zum Verkauf anbietet und das zu einem sehr vernünftigen Preis.

    Ich hab zwei Nächte darüber geschlafen und am dritten Morgen, dann den Entschluss gefasst, den Mann anzuschreiben.

    Ein paar Tage später machte ich mich dann am Vormittag auf den Weg nach Hamburg rein. Mit der S-Bahn zur Haltestelle Alte Wöhr und von dort zu Fuß noch ein paar hundert meter.

    Bei dem Familienvater angekommen, hab ich die Kamera genau unter die Lupe genommen, etwas am Preis verhandelt und diese dann zusammen mit einem Nikkor 50mm Objektiv (das hatte er zusammen mit der Kamera mit verkauft) mitgenommen ?

    Auch diesen Kamera-Kauf bereue ich keine Minute. Ein sehr robuster Ziegelstein ?, mit deutlich rauschärmeren Sensor. Sehr zuverlässig und auch schon bei einigen Abenteuern dabei gewesen.

    Für mich der einzige Nachteil der D750 gegenüber der D5300, ist das nicht ganz so flexible Display auf der Rückseite. Während es bei der älteren Kamera sehr flexibel gedreht und geschwenkt werden kann, lässt es sich bei der größeren nur nach oben klappen, so wie hier gezeigt.

    Mit dem Kauf dieser Kamera, hat für mich irgendwie auch eine neues Kapitel angefangen. Ich wollte mit einem Fotoblog beginnen und mir mehr Gedanken über meine Fotografie machen. Zu beiden Punkten würde ich mittlerweile behaupten, ich war erfolgreich ?

    Zuletzt möchte ich noch ein paar Bilder zeigen und zwar im speziellen, Bilder der ersten Monate, nachdem die Kamera zu mir gekommen ist.

  • Mit Holger und Matthias im Hafen

    Mit Holger und Matthias im Hafen

    Moin,
    vor ein paar Wochen, hatte Holger gemeinsam mit seiner Frau Urlaub in Hamburg gemacht. Ein Abend war auch dafür reserviert, um mit Matthias und mir auf Fototour zu gehen.

    Als Treffpunkt hatten wir die U-Bahn Haltestelle Baumwall ausgemacht.

    Holger und ich, waren beide viel zu früh am Treffpunkt, was auch ganz schön war. Wir hatten uns gut unterhalten und zwei Astra getrunken?

    Als Matthias dann dazugekommen ist, sind wir am Wasser entlang Richtung Altona gelaufen.

    Nach kurzer Zeit ist uns dann aufgefallen, dass wir hier nicht so richtig fündig werden, was Motive angeht und so haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen eine andere Location aufzusuchen.

    Also liefen wir zum Auto von Matthias und fuhren Richtung Waltershof

    Eine Tolle stelle die Matthias da ausgesucht hatte. Dort war ich bis dahin noch nicht und da werde ich wohl noch mal hin müssen.

    Zuletzt ging es noch zum Waltershofer Damm, um die großen Pötte von etwas näher abzulichten. So richtig viel, war zu dem Zeitpunkt nicht los, doch das hat uns nicht davon abgehalten, ein paar Fotos zu machen.

    Nachdem wir einige Stunden am fotografieren waren, hat Matthias, Holger und mich noch an der nächsten S-Bahn Haltestelle abgesetzt. Ich fuhr von dort aus nach Harburg und Holger weiter bis zum Hauptbahnhof.

    Es war eine richtig schöne Tour mit vielen Fotos und guten Gesprächen und an der Stelle noch der Link zum Beitrag von Matthias und Holgers Besuch in Hamburg. Schau da gerne auch nochmal vorbei! Wunderschöne Fotos!

  • Nikon D5300 – meine erste Kamera

    Nikon D5300 – meine erste Kamera

    Wie der Titel dieses Beitrags schon verrät, war die erste Kamera, die ich mir gekauft habe eine D5300 von Nikon zusammen mit Nikkor 18-105mm Zoom-Objektiv. Diese ist seit 2015 in meinen Besitz und hat allerhand Abenteuer mit mir erlebt.

    By the way, das ist bisher die einzige Kamera die ich tatsächlich als Neuware gekauft hatte. So gut wie alles, was ich an Equipment besitze, habe ich gebraucht gekauft. Dazu in einem anderen Beitrag mehr.

    Als ich damit begonnen hatte, mich mit der Fotografie zu beschäftigen, hatte ich zwar ein theoretisches wissen über die Technik, aber keine Ahnung worauf ich achten muss bzw. nicht wusste was für mich das richtige ist.

    Eine gute Freundin, hatte mir den initialen Funken gegeben, mich der Fotografie zu widmen und sie war es, die mir die ersten Ratschläge gegeben hat. Da sie selbst eine Nikon DSLR verwendet, war es irgendwie klar, dass ich wohl auch in die selbe Richtung gehe ?

    Da ich mir allerdings noch eine unabhängige Meinung einholen wollte, bin ich in den hiesigen Fotoladen gegangen und habe mich beraten lassen. Gut zwei Stunden hat sich einer der Verkäufer Zeit für mich genommen und ich hab mir allerhand Kameras zeigen lassen und genauer angeschaut. Tatsächlich hatte mir die Nikon am ehesten zugesagt und ich hab es keinen Tag bereut ?

    Bis 2022 hatte ich nur diese Kamera. Erst als ich vermehrt in Situationen mit schwierigen Lichtverhältnissen, fotografiert hatte, ist mein Wunsch, nach einer Kamera mit besserem Rauschverhalten gewachsen.

    Zum Schluss möchte ich noch ein paar Bilder aus meiner Anfangszeit zeigen, dich ich mit der D5300 gemacht habe.

  • Auf Schloss Bückeburg

    Auf Schloss Bückeburg

    Moin

    vor ein paar Wochen war ich wiedereinmal mit Carsten und Matthias auf gemeinsamer Fototour unterwegs. Diesmal ging zum Schloss Bückeburg.

    Einmal im Monat wird dort eine besondere Führung angeboten – die Lost Place Fototour.

    Der Matthias hat zu dieser Tour auch einen Beitrag geschrieben und er zeigt darauf die Bilder die er gemacht hat. Diese, wie ich finde sehr gelungen sind. Es lohnt sich, da auch noch vorbei zu schauen.

    Der ursprüngliche Plan hatte eigentlich vorgesehen, dass ich erst zu Carsten und wir dann gemeinsam zu Matthias fahren, um uns von dort aus, zu dritt auf den Weg nach Bückeburg zu machen. Allerdings hatte ich, bei der Planung nicht auf dem Schirm, dass an jenem Sonntag auch die Europawahl stattfindet?

    Also fuhr ich, direkt nachdem ich meine Stimme abgegeben hatte, alleine nach Bückeburg. Auf dem Parkplatz, vor dem Schloss angekommen, haben Carsten und Matthias mich gleich in Empfang genommen. Nach einem Kurzen Schnack gingen wir dann gemeinsam zum Haupteingang.

    Dort meldeten wir uns am Empfang, wo uns dann gesagt wurde wie es weiter geht. Und so standen wir dann auf dem Schlossplatz zusammen mit gut 30 anderen Menschen und haben gewartet, bis wir dann von zwei Führerinnen abgeholt wurden.

    Für uns ging es als erstes in den Innenhof, wo wir uns hauptsächlich mit der Schlosskapelle befasst haben. Diese hat sogar ihren eigenen Wikipedia-Artikel ^^

    Im Anschluss daran, wurden wir in die höheren Stockwerke geführt wo dann diese Fotos entstanden sind.

    Ein Holzofen in der Ecke eines Raumes. Links daneben hängt an der Wand ein Porträt von einem Mann. Darunter auf dem Boden steht ein Stuhl.

    Gut vier Stunden waren wir in dem Schloss unterwegs und wie ich finde, hat sich das richtig gelohnt. Jede menge Fotos und eine gute Zeit. Bevor sich die Wege von Carsten, Matthias und mir wieder trennten, sind wir noch gemeinsam in ein Schnellimbis-Etablissement eingekehrt 😀

  • Wieder zurück und Bilder aus dem Wald

    Wieder zurück und Bilder aus dem Wald

    Moin,
    tja, da habe ich mir wohl mein Blog zerschossen und es nicht bemerkt. Das automatische Backup hat den (noch) gesunden Stand überschrieben und nun stand ich da ^^.

    Es ist zum Glück nicht alles weg, da ich meine Beträge immer erst ofline in meinem LogSeq geschrieben habe. Die wichtigsten Beiträge kann ich also wieder herstellen. Dauert aber ein Moment.

    Da ich nun eine viel bessere Vorstellung darüber habe, was und wie ich Inhalte veröffentlichen möchte, kam mir dieser Crash eigentlich nicht ganz ungelegen. Klar es ist nervig, wenn so etwas passiert und es kostet Zeit, das wieder alles so einzurichten, wie es sein soll, aber jetzt kann ich ganz einfach mit einem leeren Blatt Papier loslegen.

    Die Website sieht jetzt gerade noch etwas rudimentär aus und es fehlen noch einige Kleinigkeiten, das wird dann Stück für Stück angepasst.

    Der letzte Beitrag lag schon ein paar Monate zurück, das war dem Geschuldet, dass ich mein Leben einmal auf links gezogen habe (im positiven) und dazu auch sehr viel mit meiner Arbeit als Ingenieur und Musiker verbracht habe. Nun setzt sich das so langsam wieder, die neuen Routinen haben ihren festen Platz bekommen und die alten bekommen wieder ihre Aufmerksamkeit.

    In den kommenden Beiträgen, werde ich ein kleinen Mischmasch, mit Bildern die schon etwas älter sind und aktuellen. Und als erstes möchte ich mit ein paar Bildern vom 10. Februar 2024 anfangen. Diese sind an einem nassen, nebligen Vormittag entstanden.